Nach zwei wundervollen Stunden, voller Papier und ...äh... noch mehr Papier, hatten wir endlich eine Pause. Es ging in die Mensa, gleich gegenüber. Wie es in Japan in manchen Resturants üblich ist, ist auch in der Mensa der Dokkyo das Essen als lebensechte Plastiknachbildung in Vitrinen ausgestellt. An einem Automaten sucht man sich dann das Essen aus und bezahlt es und dann gibt man den Zettel, den man dort erhalten hat, einer der Kantinenfrauen. Dann erhält man sein ausgewähltes Gericht. Das Essen in der Mensa ist übrigens so lecker, dass ich am zweiten Tag bereits aufgegeben hatte und von nun an meine eigenen Pausenbrote mitbringe. (aber vorher möchte ich noch alles durchtesten, um sicher zu gehen, dass auch wirklich alles scheiße schmeckt)
| Treppe hoch geht's zur Mensa |
| Dokkyo Lunch |
Nach dem Essen hatte ich etwas Zeit zur Campus-Erkundung.
| Haus der Dokkyo-Geschichte |
Als das geschafft war, fuhren wir zurück nach Yatsuka. Uns wurde der Ort gezeigt, den wir aufsuchen müssen, falls wir mal evakuiert werden sollten. Es stellte sich leider heraus, dass dies einen etwas längeren Fußmarsch erforderte. Nachdem wir eine Minute an besagtem Ort standen, ging es auch schon wieder zurück zur Green Avenue, in Gebäude 1 in den 6. Stock, wo wir nach dem langen Tag mit einer schönen Aussicht belohnt wurden. Aber eigentlich waren wir dort um von unserem Vermieter eingewiesen zu werden. Er hat's kurz gehalten - zum Dank aller.