Montag, 8. Oktober 2012

Ausflug zum Fuji

Am frühen Morgen ging es am Samstag los zu unserem wunderbaren Ausflug zum Fuji. Der Treffpunkt war um 7.30 Uhr an der Uni, wo der Crayon-Shin-chan-Bus schon auf uns wartete. Crayon Shin-chan ist übrigens eine Animeserie, die auch im deutschen Fernsehen lief.

Der Bus von Hinten....
Beim Einsteigen bekamen Alle ein Bentô, bestehend aus zwei Onigiri mit Beilage und einem Tetrapack Tee, geschenkt. Deshalb wurde dann auch gleich gemeinsam gefrühstückt.

Essen

Foto aus dem Busfenster
Nach wenigen Stunden fahrt kamen wir dann an. Am Fuji war es gleich mal 10 grad kälter als am Ort unserer Abreise. Die Deutschen fanden's angenehm, die anderen eher nicht so. ^^;

Bevor die Wanderschaft los ging, gönnten wir uns noch schnell eine Pinkelpause. (Japanische High-Tech-Toiletten mit beheißten Klobrillen sind wunderbar.)

Auf in die weiße Wolkenlandschaft!

Auf dem Oberen Bild sieht man unsere Wanderroute, obwohl ich es nicht "Wandern" nennen würde. Unsere zurückgelegte Strecke, reichte lediglich vom auf dem Bild markierten Punkt (This Point) bis zur nächsten Station (6th Sta). Trotzdem befanden wir uns in über 2000 Metern Höhe, an der Vegetationsgrenze. Hätte ich aber diese Wanderung angeführt, wären wir bis zum Gipfel geklettert!

Leider war es an diesem Tag auch sehr wolking. Den Gipfel konnte man nur sehen, wenn die Wolken für ein Paar Sekunden aufrissen. Und mit dem Blick zum Fuße des Berges verhielt es sich genauso.
Blick Richting Gipfel

Vulkanasche und Wolken
 Ein paar Fotos mit so wenig Wolken wie möglich:








 Zurück bei der 5. Station (dort wo der Bus wartete) hatten wir etwas Zeit für uns. Nachdem ich was gegessen hatte, besuchte ich einen Schrein, der zwischen den ganzen riesigen Souvenirshops versteckt war.







Rückfahrt. Die Ampeln hatten kleine Fujis.
Die Uni war übringes nicht nur so nett, dass sie uns am Morgen Bentô schenkte, sondern wir bekamen am Abend sogar noch Soba geschenkt, die wir allerdings selbst herstellen mussten.

Der Herstellungsvorgang gestaltete sich in etwa so:
1. mit Mehl rummatschen
2. mit Teig rummatschen
3. kneten
4. Teig in eine Tropfenform bringen
5. Loch in die Mitte drücken
6. mit der Hand platt drücken
7. mit nem Holz Plattwalzen
8. noch platter!
9. zusammenfalten
10. in Streifen schneiden

Dann kam alles zum Koch, der das Essen für uns zubereitete.
In der Zeit bot sich die Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang. Leider war es immer noch so bewölkt wie bevor. (Ich habe auch ziemlich spät bemerkt, dass man den Fuji sehen kann.)

Auf Fotos erkennt man gar nicht, wie imposant dieser Vulkan ist.

Soba. Das große Stück habe ich nicht verbockt. Ich war vorbildlich und habe alles fein geschnippelt.
Nach dem Essen gings auf den Heimweg. Zu Hause angekommen gings dann noch spontan bis frühs um 5 zum Karaoke..... (deshalb heute erst der Post und nicht gestern.... ^^;)