Samstag, 22. September 2012

Die ersten Tage an der Uni

Am Mittwoch gings für mich ins International Center an der Dokkyo Universität. Dort bekam ich das erste mal die anderen Auslandsstudenten zu Gesicht. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde auf Japanisch folgte der spannende Teil: Gemeinsam wurden diverse Dokumente, wie Mietvertrag, Versicherung ect. ausgefüllt. 

Nach zwei wundervollen Stunden, voller Papier und ...äh... noch mehr Papier, hatten wir endlich eine Pause. Es ging in die Mensa, gleich gegenüber. Wie es in Japan in manchen Resturants üblich ist, ist auch in der Mensa der Dokkyo das Essen als lebensechte Plastiknachbildung in Vitrinen ausgestellt. An einem Automaten sucht man sich dann das Essen aus und bezahlt es und dann gibt man den Zettel, den man dort erhalten hat, einer der Kantinenfrauen. Dann erhält man sein ausgewähltes Gericht. Das Essen in der Mensa ist übrigens so lecker, dass ich am zweiten Tag bereits aufgegeben hatte und von nun an meine eigenen Pausenbrote mitbringe. (aber vorher möchte ich noch alles durchtesten, um sicher zu gehen, dass auch wirklich alles scheiße schmeckt)

Treppe hoch geht's zur Mensa

Dokkyo Lunch
 

Nach dem Essen hatte ich etwas Zeit zur Campus-Erkundung.


Haus der Dokkyo-Geschichte


Danach ging es gemeinsam nach Soka, um uns als Anwohner zu registrieren und auch um eine Krankenversicherung abzuschließen.

Als das geschafft war, fuhren wir zurück nach Yatsuka. Uns wurde der Ort gezeigt, den wir aufsuchen müssen, falls wir mal evakuiert werden sollten. Es stellte sich leider heraus, dass dies einen etwas längeren Fußmarsch erforderte. Nachdem wir eine Minute an besagtem Ort standen, ging es auch schon wieder zurück zur Green Avenue, in Gebäude 1 in den 6. Stock, wo wir nach dem langen Tag mit einer schönen Aussicht belohnt wurden. Aber eigentlich waren wir dort um von unserem Vermieter eingewiesen zu werden. Er hat's kurz gehalten - zum Dank aller.


Am Donnerstag ging es dann zum Gesundheitscheck nach Suidobashi.War auch nicht sehr spannend, aber weil es auf dem Weg lag, entschied ich mich zusammen mit Nora einen Abstecher nach Akihabara zu machen, dem Mekka für Nerds. Ich werde sicher irgendwann einen ausführlicheren Beitrag über diesen Stadteil Tokyos schreiben, jetzt gibt es erstmal nur ein paar Bilder.




Freitag kam dann der Placement Test. Lief ganz gut. Bin in der Mittelstufe. Da wir das Ergebnis so schnell erfahren hatten, konnten wir gleich unsere benötigten Bücher kaufen. Montag beginnt dann der reguläre Unterricht. Mal sehen, was das wird.




2 Kommentare:

  1. Krass, wie schnell ihr das alles so erledigt habt. Bei uns haben sich diese ganzen Prozedere über Tage hingezogen. Aber ich bin froh, dass du das alles so gut überstanden hast! Ich mag es, wie du alles zusammenfässt - das liest sich sehr gut. Euu...ihr wart auch in Akihabara? Habt ihr was spezielles gemacht? Konntet ihr auch nach Preisen von Denshijisho gucken? Ich gratuliere dir jedenfalls zum Test! Ich weiß ja, dass du supi bist ^____^ Boah, ich bin so neidisch, dass du deine Bücher schon hast. Ich habe voll Angst, wie und wann und wo ich die kaufen soll und das ich dann das falsche kaufe.... kriege ja erst in der Woche ab dem 28.9. mit, welcher Kurs mir am besten liegt. maa... Viel Glück dir weiterhin, Rika!

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    1. Wir waren eigentlich nur in Akihabara um nach Denshijisho zu gucken. Japanisch-Englische gibt es schon sehr günstig. Japanisch-Deutsch liegt so bei 350€, aber eins haben alle gemeinsam: Sie können die Lesungen von den Kanji nicht anzeigen.

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